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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin, wenn's um Logistics News geht. 

Jodlaser-Uhren für Galileo

Eine Signal-Abweichung von einer Nanosekunde würde bei der weltraum-basierten Laufzeitmessung für das automatisierte Fahren, das sich künftig des Satellitensystems bedienen soll, bereits 0,3 m Differenz auf der Strasse bedeuten. Das ist zuviel, findet das DLR-Institut für Quantentechnologien - und arbeitet jetzt an Jod-Laseruhren für das europäische Navigationssystem.

Orientierung am Erdmagnetfeld

Nicht für Piloten oder Luftfrachtzwecke geeignet: Aber lange wurde lediglich vermutet, dass Zugvögel sich bei ihren Reisen anhand des Magnetfelds der Erde zurechtfinden. Mit Satellitenaufnahmen und einem neuen «Tool» lassen sich erstmals die Stärke und Richtung des Magnetfelds entlang ihrer Flugpfade verknüpfen.

Marsmission leicht verzögert

Foto: GW

Da der Negev dem Mars ähnelt, können dort Experimente und Verfahren für die künftige Erkundung des roten Planeten besonders realitätsnah erprobt werden. 2020 mussten die Termine wegen Corona abgesagt werden. Dieser Tage kann Gebrüder Weiss die Vorbereitungen für den Transport des Equipments in die israelische Wüste endlich starten.

Der lange Arm der Weltraumagentur

Nicht «Luke Skywalker» sondern ein smarter «Spacewalker». Der künftige Assistent der Astronauten hat Ellbogen, Schultern und Handgelenke. Der Europäische Roboterarm (ERA) ist der erste Roboter, der in der Internationalen Raumstation und um die ISS «herumlaufen» wird. Jetzt ist die Apparatur startklar.

Kosmetik - oder Silberstreif am Horizont?

Nachhaltig erzeugten Flugzeug-Kraftstoffen (Sustainable Aviation Fuel SAF) wurde bislang in Bezug auf die Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase eher die Funktion eines Feigenblatts zugeschrieben. Hilft es da, die Auswirkungen von Kondensstreifen zu verringern?

Endstation auf dem Kompost

Eine 3D-gedruckte Kurzzeitbatterie könnte zum Schlüsselbaustein für das «Internet of Things» werden, sagen ihre Erfinder von der Empa. Denn die Zahl der Miniatur-Devices, die etwa bei Verpackungen und in der Transportlogistik Energie brauchen, wird zunehmen. Gut, wenn der Stromlieferant kompostierbar ist.

IML mit DB Schenker im Labor

Martin Böhmer / Nuri Morava. Foto: IML

2015 war DB Schenker eines der ersten Unternehmen, das sich für die gemeinsame Forschung von Wirtschaft und Wissenschaft im Enterprise Lab des Fraunhofer IML entschied. Jetzt wurde die Fortsetzung der Kooperation bis 2023 besiegelt.

Energie-Verteilung geregelt

Grafik: ZF

Der Energiefluss in Elektro-Nutzfahrzeugen war bislang eine Domäne, die von individuellen Einzellösungen beherrscht wurde. Der Autozulieferer ZF lanciert jetzt serienmässig ein Programm, das nicht nur den Antrieb, sondern auch die Energiezuteilung für sämtliche Nebenaggregate, Luftkompressor und Lenkung koordiniert.

Schub für Quantencomputer

Wie selbstverständlich werden unter den Bereichen, die künftig von der neuen Technik profitieren sollen, Luft-, Strassen- und Schienenverkehr genannt. Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum DLR fokussiert jetzt verstärkt die Entwicklung von Quantencomputern, und bekommt dafür 740 Mio. Euro an Fördergeldern.

Energiepotenziale «decarbonisieren»

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dorthin, wo es eine Zeitlang mit am Schmutzigsten war: In die Region des einstigen Braunkohle-Tagebaus in der Niederlausitz. In Cottbus wurde jetzt offiziell das «Institut für CO2-arme Industrieprozesse» eröffnet.

Neuer Chef bei Hyperloop

Frachtstation, oberirdisch.

Elon Musks Magnetbahnprojekt «Hyperloop», wie Swisslog, Gilgen Logistics, Post und SBB auch Teilhaber an «Cargo sous Terrain», hat einen neuen Geschäftsführer. Josh Giegel zweifelte zunächst, wurde 2020 Premieren-Fahrgast, und räumt heute dem Güterverkehr die besseren Chancen ein.

Monopole verhindern

Foto: IML

«Im B2C-Bereich», sagt Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer IML, «beherrschen gegenwärtig monopolistische Strukturen sowohl die Geschäftsmodelle als auch die Logistikprozesse». Für B2B soll sich das mit dem Open-Source-Prinzip der «Silicon Economy» und der Premiere des «e-Palettenscheins» ändern.

Auch Lithium macht sich «dünn»

Die bekannten Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus haben die Speichertechnik revolutioniert. Wider Erwarten treten allerdings auch dort mit der Zeit Effekte auf, die die Speicherfähigkeit schrittweise verringern. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam fand heraus: Das Lithium ist ungleich verteilt und altert.

Ersatzteile im Weltall drucken

Ersatzteile in den Weltraum zu transportieren, um sie erst dort einbauen zu können, wo sie dringend gebraucht werden? Das war den Studenten zu mühsam, die mit drylin Lineareinheiten einen 3D-Drucker für die kostengünstige Produktion von Strukturelementen im Weltall entwickelten.

Messkampagnen in der Gondel

Zwar waren die grössten Infektionsherde gleich zu Beginn der Pandemie weniger in den Seilbahnen, als vielmehr beim «Apres-Ski» in Bars und Discotheken zu suchen. Trotzdem haben Forscher der Empa die Verkehrsmittel in Skigebieten in den zurückliegenden Monaten mit Erfolg unter die Lupe genommen.

Pilot-Konvoi auf Testmission

Quelle: IML / TU Dortmund / Knozowski

Kommende Woche stellen Ariel Ebklaw vom MediaLab des MIT und Aswin Ramachandran vom Fraunhofer IML in einem Exklusiv-Interview selbst organisierende Strukturen vor, die bei Raumfahrt-Missionen sowohl Container als auch Habitate sein könnten. Keine Odyssee 2001, sondern Logistik mit Schwarm-Technologie.

Bremspartikel im Auge

Bremsscheiben- und Reifenabrieb im Fokus von Gesundheitsexperten und Ingenieuren: Sie sind nicht gerade unbedenklich. Aber es gibt noch ein weiteres Problem: Wie lassen sich Menge und Grösse von Bremsstaubpartikeln korrekt erfassen? Empa-Forscher sind dabei, ein Verfahren zu entwickeln.

Mikrowelten vermessen

Sie könnten in unterirdische Strukturen vordringen, Medikamente optimieren, Schaltkreise durch Oberflächen hindurch inspizieren. Die Trumpf-Tochter Q.ANT und Sick entwickeln Quantensensoren für die Messung von Partikeln, die 200mal kleiner sind als ein menschliches Haar. Die Arbeiten schreiten voran.

Innovation in der «Beton-Fraktion»

 

Sie nennen ihn den «Mann für´s Grobe». Doch wenn´s um die Forschung geht, leistet er Feinarbeit. Pietro Lura leitet die neu geschaffene Forschungsabteilung «Beton & Asphalt» an der Empa und baut auf dauerhafte Materialien, die sich auch im Verkehrsbereich immer wieder neuen Bedingungen stellen müssen.

Farbalarm an Tragseilen

Foto: Empa

Sicherungs- und Tragseile für schwere Lasten reissen im schlimmsten Fall genau dann, wenn Leben davon abhängen. Empa-Forscher haben eine intelligente Beschichtung entwickelt, die die Farbe wechselt, wenn die Faser hohen Temperaturen durch Reibung oder Feuer ausgesetzt war und dadurch beschädigt wurde.

Supercaps holen auf

Sogenannte Superkondensatoren werden in der Regel verwendet, um hohe Spannungsspitzen aufzufangen. Problem war bislang, dass sie nur für kurze Energieauf- und -abgabe geeignet waren. Forscher der TU München verwenden jetzt Hybridmaterial, das länger anhaltende Leistung bereitstellt.

ESA feiert Solar Orbiter als «Bild des Jahres»

Foto: ESA

An der Mission des ESA Solar Orbiter, der am 10. Februar 2020 vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral abhob, ist die Fachhochschule Nordwestschweiz in Form des Röntgenteleskops STIX massgeblich beteiligt. Die Aufnahme vom «Lift-Off» wurde von der Europäischen Raumfahrtagentur nun zu einem der besten Fotos des Jahres gekürt.

Schluss mit Ex und Hopp

Würden Logistiker dulden, dass Ladungsträger jedes Mal nach ihrer Verwendung der Vernichtung anheimfallen, hätten sie ein Image-Problem. Dasselbe gilt für Trägerraketen der ESA. Die forscht jetzt an wiederverwendbaren Raketenstufen, wie sie SpaceX bereits seit einiger Zeit mit der Falcon 9 nutzt.

E-Schaltung senkt Verluste

Nicht nur der eigentliche Antrieb wird elektrifiziert, sondern beim Hybrid mithilfe eines neu entwickelten Aktuatormoduls auch das Getriebe des (noch vorhandenen) Verbrenners. Durch Vereinfachung der mechanischen Komponenten soll der Vollhybrid dann zum Preis eines Automatikdiesel zu haben sein und CO2-Emissionen reduzieren.

Empa und Eawag am NESTbau

 

An der Forschungs- und Innovationsplattform wird derzeit eine neue Unit namens „STEP2geplant. In dem Projekt arbeiten Partner aus Forschung und Wirtschaft an Innovationen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, digitale und industrielle Fabrikation, an Gebäudehüllen und Energiesystemen.

EPFL leitet Müllabfuhr im All

Gestartet wird 2025 in Kourou

Ein Schweizer Start up aus Lausanne nimmt seinen Namen wörtlich: Die ClearSpace SA führt ein Industriekonsortium an, das im Auftrag der ESA für über 86 Millionen Euro den Weltraummüll einer «Vespa» (Vega Secondary Payload Adapter) aus der Erdumlaufbahn entfernen soll. Aus der Premiere soll eine regelmässige Dienstleistung werden.

Weniger Startgewicht

Dass es funktionieren kann, wissen wir seit einiger Zeit. Jetzt optimieren Britische Ingenieure einen Prozess, mit dem Sauerstoff aus Mondstaub extrahiert wird. Dabei bleibt Metallpulver zurück, das als Baumaterial für eine Mondbasis per 3D gedruckt werden kann. Das entlastet die Logistik und spart wertvolle Zentner an der Startrampe ein.

Missbrauchstest für SuperCaps

Superkapazitoren werden aufgrund ihres hohen Preises bislang eher spärlich in Intralogistikanlagen, aber immerhin doch schon einigen Typen von Regalbediengeräten, Krananlagen und Fahrzeugen eingesetzt. Die Europäische Raumfahrtagentur ESA arbeitet mit Airbus an einer neuen Generation derartiger Speicher.

Ionenwind statt Hitze-Müsli

 Foto: Empa

Logistikdienstleister treiben in der Regel hohen Aufwand, um Frucht und Gemüse in möglichst frischem Zustand an den Point of Sale zu bringen. Jetzt hat die Empa eine Methode entwickelt, um beispielsweise Trockenobst per nichtthermischer Trocknung Feuchtigkeit zu entziehen.

Zeichen der Zeit erkannt

«Wir sind die Guten» ist ein Buchtitel, 2014 erschienen, der sich mit dem Irrtum vieler Zeitgenossen befasst, sich stets auf der «richtigen Seite» zu befinden. Tribologie-Spezialist Igus hat die Gefahr erkannt, und unterstützt derzeit den Bau eines Pilotprojektes zum Recycling von Plastik zu Erdöl. Für das damit befasste Unternehmen Mura Technology wirbt auch der Naturfilmer Sir Richard Attenborough.

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