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LOGISTICS INNOVATION

Das Online-Magazin, wenn's um Logistics News geht. 

ETCS im Regionalverkehr

Rund 10.000 Teilnehmer informierten sich bis Freitag über  Mobilitäts- und Logistiklösungen kommender Generationen und zahlreiche Pilotprojekte, die beim ITS-Weltkongress in Hamburg «live» präsentiert wurden. Darunter eine automatisierte ETCS-Teststrecke für den S-Bahnverkehr.

Bis zu 510 Flirts im Regionalverkehr

Die Kompositionen für die SBB und deren Tochterunternehmen Thurbo und RegionAlps ersetzen in die Jahre gekommenes Rollmaterial wie die erste FLIRT-Generation, lokbespannte Züge im Pendlerverkehr, und Gelenktriebwagen. Gesamtvolumen: 2 Mrd. Franken. Die Option geht hin bis zu 510 neuen Triebzügen.

Bahnhersteller: «Noch Luft nach oben»

Der deutsche Verband der Bahnindustrie (VDB), zu dem auch Stadler mit seinen Produktions-Standorten in und um Berlin zählt, verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatzrekord von 7,3 Mrd. Euro. Merkwürdigerweise sind dagegen die Auftragseingänge um 7 Prozent gesunken. Covid-bedingt, heisst es.

Zwanzig Prozent auf die Schiene

Im Schlagschatten angesichts des Klimawandels als zwingend erachteter Veränderungen scheinen plötzlich wieder geradezu epochale Kooperationen möglich zu sein: So wollen DHL und DB Cargo wieder enger zusammen arbeiten, um mehr Paket- und Gütervolumen auf die Schiene zu bringen.

Halbe Million für den TEE

Foto: DB Museum

Der Rheingold hat seinen Ursprung in der Schnellzugverbindung Amsterdam–Basel, die 1928 aus der Taufe gehoben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verkehrte der Trans Europ Express zunächst zwischen Hoek van Holland und Basel sowie zwischen Köln und Amsterdam bevor er 1965 sein charakteristisches Äusseres erhielt.

Stadler fokussiert Drehgestelle

Im brandenburgischen Schönwalde-Glien unweit von Berlin hat der Bahnhersteller eine Industriehalle mit einer Hallenfläche von insgesamt 11.900 Quadratmetern Fläche für die Revision, Reparatur, Modernisierung und Neufertigung von Drehgestellen und Fahrwerken für Schienenfahrzeuge umgebaut.

SBB will vermehrt automatisch kuppeln

Manuell eher mühsam

Im Rahmen eines «Europäischen Jahrs der Schiene» legte jetzt ein Sonderzug der EU im Basler Güterbahnhof Wolf einen Stop ein, um auf die besondere Rolle des Güterverkehrs auf dem Weg zu einer CO2-freien Branche zu verweisen. Die Ziele sind hochgesteckt: Europa soll bis 2050 zum CO2-neutralen Kontinent werden. Manche haben extremen Aufholbedarf.

SBB: Finanzlage angespannt

Foto: SBB Cargo

Die SBB transportierten im ersten Halbjahr täglich 763.000 Fahrgäste. Klingt immer noch gut. Sind aber 41 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Corona-bedingt sank auch die Zahl der General-Abonnements deutlich. 389 Mio. Franken Defizit sind zu verdauen. 

Mit Akku durch den City-Tunnel

Erstmals hat ein batteriebetriebener FLIRT des Bahnherstellers Stadler den City-Tunnel in Leipzig durchquert. Dort ist die Strecke natürlich elektrifiziert – aber nicht, wenn es weiter auf´s Land hinausgeht. Der Hybridzug darf deshalb mehrfach zwischen Oberleitungs- und Akku-Betrieb wechseln.

400 Retter am Simplon

Die SBB testet ihre Tunnels in regelmässigen Abständen auf ihre Sicherheit. Die Rettungsübung «Sempione» im hundertjährigen Simplontunnel brachte laut SBB Projekt- und Übungsleiter Philipp Zimmermann eine zufriedenstellende Bilanz.

Hybrid in «Mecklenburg County»

Der Verzicht auf Oberleitungen bewahrt das Ambiente der historischen City des US-Städtchens Charlotte, ohne dass dies zulasten der Nachhaltigkeit ginge: Im Siemenswerk in Sacramento hergestellte Strassenbahnen mit neuer Batterie-Technik erlauben den Betrieb sowohl mit, als auch ohne Stomabnehmer.

Franz Steiger neuer SBB-Finanzchef

Vor der SBB war er von 2005 bis 2017 in leitenden Funktionen bei Switzerland Global Enterprise (ehemals Osec), als Vize-CEO und Leiter des Bereichs Transformation und Digitalisierung, als CFO und als Leiter des Business Support. Begonnen hatte er bei Hertz und Siemens. Jetzt folgt er auf Christoph Hammer.

Scheuer schwört auf die Schiene

Foto: BMVI

Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer und Bundesrätin Simonetta Sommaruga haben im Rahmen eines virtuellen Treffens eine Vereinbarung zum grenzüberschreitenden Schienenverkehr unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.

Erfolgreiche Testphase in Berlin

Foto: S-Bahn Berlin

Nachdem Stadler kürzlich die Erweiterung seines Standorts in Berlin feierte, absolvierten jetzt die ersten zehn neuen S-Bahn-Kompositionen ihren Fahrgast-Probebetrieb. Seit Januar bewähren sich die gemeinsam mit Siemens produzierten Züge der Baureihe 483/484 mit einer Verfügbarkeit von mehr als 99 Prozent.

Klimafreundlich quer durch Europa

Das Erfolgskonzept des «Nightjet» findet seine Fortsetzung im Nachtzuggeschäft der Österreichischen Bahnen. Bis 2025 sollen insgesamt 33 Kompositionen der neuen Generation auf der Schiene sein und Städte wie Zürich, Hamburg und Amsterdam über Nacht klimafreundlich miteinander verbinden.

Brückenschlag als Meisterwerk

Die höchste Bahnbrücke Deutschlands (die höchste der Schweiz ist mit 99 m Höhe das Sitterviadukt zwischen St.Gallen und Herisau) ging 1897 in Solingen mit 107 m Höhe in Betrieb. Die Filstalbrücke, mit 85 m Höhe nun die höchste in Baden-Württemberg, wurde dieser Tage als «filigranes Meisterwerk» gefeiert.

Notfall-Übung im Simplon

Foto: SBB

Für den über hundertjährigen Simplontunnel, der die Schweiz mit Italien verbindet, besteht im Ernstfall ein binationaler Notfallplan. Für eine Rettungsübung namens «Sempione» am 12. September sucht die SBB nach Freiwilligen, um Ablauf und Evakuierungen für den Einsatzfall zu proben.

S21: Baufortschritt an der Messe

 Foto: A.Kilgus / DB

Vier Jahre dauerte der Rechtsstreit um die Tunnelanbindung des Flughafens (und damit auch der Messe LogiMAT) an das neue Fernnetz von Stuttgart 21. Erst im Juni 2020 konnte mit dem Bau begonnen werden. Von den rund 2,2 km ist jetzt die Hälfte geschafft. Autobahn A8 und Teile der Messehallen sind unterquert.

Zwischenladung als Lückenfüller

Der Verband der deutschen Bahnindustrie (VDB), in dem auch Stadler Rail Mitglied ist, fordert den verstärkten Einsatz von batterieelektrischen Triebzügen und Ladeinfrastruktur im Nah- und Regionalverkehr. Das sei durch den Einsatz alternativer Antriebe auch ohne durchgehende Streckenelektrifizierung möglich.

Milliardenauftrag von der Amtrak

Fertigung in Sacramento

Das grösste der US-amerikanischen Bahnunternehmen bestellt 73 Züge mit unterschiedlichen Antriebsvarianten, vorausschauender Wartung und digitaler Echtzeit-Überwachung. Darunter auch Hybrid- und batteriegestützte Systeme. Hergestellt werden sie im Siemens-Werk in Sacramento.

Wasserstoff für den Regionalverkehr

Fotomontage: Wystrach

Die Deutsche Bahn hat ihr Ziel der Klimaneutralität von 2050 auf 2040 vorgezogen. Alternative Antriebe und Kraftstoffe sollen Dieseltriebzüge im Regionalverkehr ersetzen. Eine Wasserstoffversorgung mit Schnellbetankung soll ab kommender Woche zwischen Tübingen, Horb und Pforzheim erprobt werden.

Bahn frei für die Wildechsen

Die Projektleitung von Stuttgart 21 gibt sich alle Mühe, geschützte Reptilien, die bislang auf dem Gelände eines künftigen Abstellbahnhofs in Untertürkheim hausen, auf neue Flächen entlang der Panoramabahn im Norden der Landeshauptstadt umzusiedeln.

Lausanne baut Bahnhof aus

Die Perrons werden verbreitert und deutlich verlängert, damit neu bis zu 400 m lange Züge anhalten können, die Bahnsteig-Unterführungen komplett neu gebaut. Mit drei statt wie bisher zwei Unterführungen wird die Kapazität für die rund 200 000 Reisenden, die bis 2030 täglich erwartet werden, verdoppelt.

Bahnhof SBB in altem Glanz

Während der Bauarbeiten

300 Mikropfähle unterfangen den Westflügel mit der Halle, die vormals der französischen SNCF gewidmet wurde. Der Bahnhof SBB ist jetzt an das Fernkältenetz angeschlossen und wird mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Die Bahn hat für das Schmuckstück in Basel 100 Mio. Franken aufgewendet.

Wasserkraft für die Schiene

Weitere 80 Jahre lang Strom aus Wasserkraft für die Züge im Grossraum Zürich verspricht sich die SBB von der neuen Konzession für das Etzelwerk in Altendorf. Als Kompensation für die Natur ist beim Sihlhölzli ein Fischaufstieg geplant, die Sihl soll streckenweise renaturiert werden.

Bahn stellt sich auf Extremwetter ein

«Das wird Folgen haben…». Die gängige Redewendung bedeutet mehr Hitzetage, weniger harte Winter, mehr Starkregen und Hagel. Die Deutsche Bahn nutzt jetzt wissenschaftliche Daten, um sich mit Infrastruktur, Fahrzeugen, Energieanlagen und Bahnhöfen besser auf absehbare Klimafolgen einzustellen.

In fünf Minuten erledigt

Auf die Schiene zu setzen ist unter der Rubrik «schön und gut» ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Aber oft fehlt der Gleisanschluss. Mit InnovaTrain gelingt der schnelle Container-Verschub vom Güterwagen auf den LKW. Per Kamera, Distanzlaser und ferngesteuert.

Erster digitaler Rangierbahnhof

Digitale Kupplung: Foto: DB

In München-Nord fällt der Startschuss für den ersten digitalen Rangierbahnhof. Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) sieht im effizienten Rangierbetrieb den «Hidden Champion» einer sauberen Logistik der Zukunft.

Hochgeschwindigkeit am Bosporus

Foto: Siemens Mobility

Adil Karaismailoğlu, der türkische Minister für Verkehr und Infrastruktur, bestätigte die Ankunft der letzten zwölf Hochgeschwindigkeitsgarnituren in Ankara. Die Züge werden nun auf der bestehenden Hochgeschwindigkeitsstrecke über 1213 km eingesetzt, später auch auf Strecken, die noch im Bau sind.

Schienen-Avatar auf Rundkurs

 

Sozusagen eine «Insellösung» – aber eine, die es als Modellprojekt für die Anwendung eines «digitalen Zwillings» in sich hat: Siemens modernisiert Taiwans Gleisnetz. Für 231 Mio. Euro werden Signaltechnik und Relaisstellwerke an 68 Bahnhöfen durch elektronische Systeme - und eine neue IT-Kombination - ersetzt.

Kanada`s Bahnen im Auge

Foto: Siemens Mobility

Siemens Mobility übernimmt den Anbieter von Schienenverkehrslösungen RailTerm, der zurzeit rund 70 Bahngesellschaften und Verkehrsbetriebe zu seinen Kunden zählt. Die Marktposition soll als Basis dienen, um das relativ grosse und weiter wachsende kanadische Schienennetz noch besser zu erschliessen.

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