Duisport Grossröntgenanlage 1

 

Bislang werden solche Anlagen nur in grösseren internationalen Seehäfen eingesetzt. Jetzt wird auch im grössten Binnenhafen der Welt, in Duisburg, über den Rhein mit Basel verbunden, für 3 Mio. Euro eine solche Anlage installiert, um dem Zoll besseren Durchblick zu verschaffen.

In der Grossröntgen-Anlage geht es ähnlich wie in einer Waschstrasse zu, aber statt Waschbürsten fährt der mobile Röntgen-Ausleger am Lkw entlang. Dabei wird die Ladung von zwei Seiten mit Röntgenstrahlen beschossen. Gestochen scharfe Bilder sollen den Experten des Zollamts Ruhrort auf ihren Monitoren anzeigen, was in den Containern lagert. Bislang gibt es solche Anlagen in Deutschland nur in Hamburg und Bremerhaven. „Damit erhöht sich der internationale Sicherheitsstandard am Standort Duisburg enorm. Für internationale Reedereien ist die Existenz einer solchen Anlage ein wichtiges Kriterium, an welchen Standorten sie ihre Aktivitäten verstärken oder zurückfahren“, sagt Duisport-CEO Markus Bangen.

Entstehen wird die Anlage auf einem rund 3200 m² grossen Gelände in unmittelbarer Nähe zur Duisport-Hauptverwaltung in Ruhrort. Geplant sind eine rund 620 m² grosse Halle und ein rd. 550 m² grosses Bürogebäude. Gerade nach dem Brexit sei die Zahl der Lkw, die im Hafen zu kontrollieren sind, sprunghaft gestiegen.

 

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