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Mehr als 160 Aussteller haben sich bislang zur Schweizer (Intra-)Logistikmesse «Logistics & Automation 2024» und vom 24. bis 25. Januar zur «Empack» in Bern angekündigt. Die Organisatoren rechnen mit rund 3400 Besuchern. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Expertenrunden lässt wieder einiges erwarten. 

Vom 24. bis 25. Januar 2024 darf sich die BernExpo wieder als pulsierendes Zentrum der Branche verstehen. Die Fachmesse erwartet zusammen mit der parallel auftretenden Verpackungsmesse «Empack» mindestens so viele Besucher, wie im Vorjahr. Unterstützt von namhaften Verbänden wie GS1 Switzerland, Swiss Supply, Swiss Logistics (ASFL SVBL), Astag, ILS und dem Swiss Venture Club (SVC), verspricht die «Logistics & Automation 2024» ein Forum für Business, Innovation und zukunftsweisende Diskussionen. Dazu bieten die «Logistics Talks» eine Fülle an Trendthemen und Wissen.

Die zentrale Schweizer Fachmesse präsentiert sich wieder als grosse Bühne für führende Unternehmen der Branche, aber auch für Verbände und Bildungseinrichtungen, die sich der Forschung und Nachwuchsförderung rund um die Intralogistik verschrieben haben. Mit dabei sind Ausstellende wie Jungheinrich, Galliker, Fanuc Switzerland, Rhenus, Gebrüder Weiss, Stöcklin Logistik und viele mehr. Zusätzlich zu den Premiumpartnern imperia systems, Linde Material Handling Schweiz und der Post CH International dürfen sich die Fachbesuchende auf einen ILS-Gemeinschaftsstand freuen. Intralogistik-Experten von über 20 Firmen stehen dort für umfassende Beratung zur Verfügung.

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Ein weiteres Highlight der Fachmesse sind die «Logistics Talks», organisiert von GS1 Switzerland und Swiss Supply. Die Experten- und Diskussionsrunden bieten ein Forum für den Austausch über aktuelle Trendthemen und Herausforderungen der Branche. Dabei wird erörtert, wie mögliche Lösungsszenarien aussehen können, um als Firma wettbewerbsfähiger und nachhaltiger zu agieren.

Die «Logistics Talks» von GS1 starten am Mittwoch, dem ersten Messetag, mit einem Beitrag von GS1-Logistics-Award Preisträger Sevensense Robotics, vertreten durch ihren CEO Gregory Hitz, der Einblicke in die «Visuelle Intelligenz für mobile Roboter» gewährt.

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Dem spannenden Auftakt folgt eine Präsentation von Tim Robel (GS1 Switzerland) und Daniel Langner (Institut für Supply Chain Management, Universität St. Gallen), die eine umfassende «Studie zu aktuellen Trends und Trendbrüchen in Supply Chain und Logistik» vorstellen. Mario Rusca von GS1 Switzerland beleuchtet anschliessend, wie Arbeitsplätze zu innovativen Lernorten der Zukunft transformiert werden können. Zuletzt folgt ein Beitrag von Professor Maike Scherrer (Forschungsinstitut für Nachhaltiges SCM und Mobilität an der ZHAW) und Mike Ritter (Geschäftsführer der Käppeli Logistik AG), die zu Themen im Bereich «Lean & Green» referieren.

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Am zweiten Tag der «Logistics Talks» präsentiert der Verband Swiss Supply spannende Einblicke und Lösungsansätze zu aktuellen Branchenthemen. Beat M. Duerler (Präsident Swiss Logistics by ASFL SVBL) eröffnet den Donnerstag mit einer Diskussion über neue Berufsfelder in der Logistik und Ansätze zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. André Kirchhofer (Vize-Direktor des ASTAG) greift danach das Thema der LSVA III (Leistungsabhängiges Schwerverkehrsabgaben-Konzept per Ende 2024) auf und stellt die Vorteile dieses Konzepts vor.

ILS-Präsident Peter Spycher thematisiert die Bedeutung von Investitionen in die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Beispiel der Regalexperten. Daniel Moser, strategischer Berater der Brancheninitiative «Movement’32», rundet das Programm mit einer methodischen Sicht auf das Thema Fachkräftemangel ab.