Millionenfach im Umlauf, sind Europaletten fester Bestandteil des Alltags in Industrie, Handel und Logistik. Doch A- und B-Qualitäten werden zunehmend knapp, warnt der Logistikdienstleister Dachser. Mit Auswirkungen auf Kosten, Planungssicherheit und Lieferfähigkeit entlang der gesamten Supply Chain.

Der Palettenkreislauf ist heute ein fein austariertes Austauschsystem, das allerdings zunehmend unter Druck gerät. Je nach Region gibt es grosse Unterschiede bei der Palettenverfügbarkeit – bis hin zum regelrechten Mangel.
Denn der klassische 1:1-Tausch an der Rampe – Palette mit Ware gegen Paletten-«Leergut» – hat weitgehend ausgedient, vor allem an den Zentrallagern grosser Händler. Stattdessen erfolgt der Ausgleich zunehmend über Pooling-Dienstleister, wie CHEP, IPP, LPR, PAKi, inter.PAL oder DPL. Sie führen Palettenkonten und haben Verrechnungssysteme mit Gutschriften etabliert.
Auch Dachser arbeitet mit solchen Dienstleistern zusammen. «Buchen statt fahren, hat viele Vorteile. Wenn die physische Rückgabe von der buchhalterischen Verrechnung entkoppelt wird, steht dem allerdings ein systemischer Nachteil gegenüber,» sagt Philipp Kreuzer, Department Head Packing Aid Management bei Dachser.
Fotos: Dachser
Ein Saldo im Konto ersetze schliesslich keine tatsächlich verfügbare, qualitativ passende Palette am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt. «Genau daraus entstehen jedoch Zeitverzug, ein Qualitäts-‚Mismatch‘ und zusätzlicher Steuerungsbedarf.»
Der vollständige Report von Marcus Schick hier

















